Betonbohren und Betonsägen Ternes jetzt Klimaneutral

Betonbohren und Betonsägen Ternes jetzt Klimaneutral

Klimaneutral als Betonbohr- und Betonsägebetrieb geht das überhaupt? Ja es geht und wir sind stolz drauf. Durch den Ausgleich arbeiten wir nun Klimaneutral.

 

Unser Projekt unterstützt Menschen, in drei ländlichen Provinzen Ugandas. Brunnenanlagen als einfacher Zugang zu sauberem Wasser sind hier häufig nicht intakt oder fehlen gänzlich. In der Folge sind die Menschen gezwungen verunreinigtes Oberflächenwasser als Trinkwasser zu nutzen.Ernsthafte Krankheiten, häufig verursacht durch E. Coli Bakterien im Wasser sind die bittere Realität vieler Bewohner. Der Kreislauf aus verunreinigtem Wasser und Magen-Darm Infektionen ist insbesondere für Kleinkinder lebensbedrohlich.Abhilfe schaffen kann bereits eine gewissenhafte Filterung oder das sehr zeitaufwendigeAbkochen von Trinkwasser und allem verwendeten Wasser zum Waschen und kochen.Traditionell wird vielerorts noch mit Holzfeuern gekocht. Hier ist dies nicht immer möglich.Hohe CO Emissionen und hohe Rauchbelastung in den Wohnräumen sind nur weitere gesundheitsgefährdende Folgen. Uganda ist zudem Teil der weltweit zweitgrößten Regenwaldregion – dem Kongo-Becken. Die Wälder sind für das lokale Ökosystem sehr wichtig und gleichzeitig ein wichtiger CO -Speicher. 292.000 Hektar Waldfläche – dies entspricht in etwa 1/3 der Fläche des Saarlandes – gehen jedes Jahr durch Abholzung verloren. Brennholzbeschaffung und Krankheiten binden in den Familien zeitliche und finanzielle Ressourcen, die dringend zur Deckung anderer Grundbedürfnisse benötigt werden. Aus diesen Gründen wird das genutzte Wasser nicht konsequent aufbereitet und verursacht regelmäßig Magen-Darm-Infektionen, die insbesondere für Kleinkinder immer wieder tödlich verlaufen (WHO: 27.200 Todesfälle/Jahr).

Projektgegenstand

Mit diesem Projekt fördern wir den Zugang der Bevölkerung ländlicher Gebiete zu sauberem Trinkwasser und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Wälder und zurMinderung des CO -Ausstoßes. Durch die Instandsetzung nicht funktionierender Brunnenanlagen werden vorhandene saubere Trinkwasserquellen erschlossen. Der Bedarf hierfür ist durch landesweit mehr als 40 Prozent nicht funktionierender Brunnen sehr groß. Langfristige Finanzierungsmechanismen versetzen die Dorfgemeinschaften in die Lage die erforderliche Betreuung und Instandhaltung der Brunnenanlagen dauerhaft sicherzustellen. Es macht Wasser sicher und erspart den Familien zeitaufwendiges Abkochen.

GS 4260 Projektbrief_DEU